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Vechta2017Gehofft auf die Sensation hatten die Metropol Baskets Ruhr am zweiten Hauptrunden-Spieltag in der Jugend-Basketball-Bundesliga (JBBL), doch letztlich kehrte das Kooperationsteam von ETB SW Essen und Citybasket Recklinghausen aus Vechta mit leeren Händen nach Hause. Die Rasta Young Dragons, Kooperationsteam aus Quakenbrück und Vechta, gewannen 101:81 (62:35). Dennoch bleiben die Metropol Baskets Ruhr in der Hauptrundengruppe 1 auf einem Playoff-Platz. Allerdings zog Bayer Leverkusen, in stark ersatzgeschwächter Formation, mit einem knappen 70:68-Sieg in Oldenburg an Metropol vorbei auf Platz drei. Oldenburg ist am kommenden Sonntag, 5.3., 11 Uhr, nächster Gegner der Metropol Baskets Ruhr, dann wieder in der Vestischen Arena Recklinghausen.

Im beeindruckenden Rasta Dome, der nagelneuen Heimspielstätte des Erstligisten Rasta Vechta, hatten sich die Schützlinge von Philipp Stachula und Pit Lüschper einiges vorgenommen. Doch die starting five mit Lennard Kaprolat, Till Hornscheidt, Tidjane Sow, Noah Wierig und Nils Charfreitag geriet schnell mit 12:5 und 16:6 ins Hintertreffen. Dieser 10-Punkte-Rückstand hielt bis zum Ende des ersten Viertels, das mit 29:19 an die Gastgeber ging. Schon da wurde deutlich, dass die Offensivqualitäten der Niedersachsen von der Ruhrgebiets-Auswahl nicht entscheidend eingeschränkt werden konnten. Bis zum 38:29 blieb Metropol in Schlagdistanz, um dann aber doch immer höher in Rückstand zu geraten. So führte Vechta/Quakenbrück zur Halbzeit bereits mit 62:35, der Metropol-Glaube an eine Überraschung in Vechta war fast schon gebrochen. Das Top-Trio der Rasta Young Dragons (Leon Fertig/ Luc van Slooten/ Radil Caisin) hatte den Metropol Baskets Ruhr da bereits 52 der 62 Punkte eingeschenkt. Am Spielende waren es 87 von 101 Punkten, Topscorer war einmal mehr Luc van Slooten mit 36 Punkten.

27 Punkte Rückstand zum Start der zweiten Halbzeit waren eine schwere Hypothek. Dennoch versuchten die Schützlinge vom Trainerduo Stachula/Lüschper dagegen zu halten. So ging das dritte Viertel mit 19:15 an die Metropol Baskets Ruhr, die Rasta Young Dragons führten nach 30 Minuten 77:54. Und die Metropol Baskets knabberten sich weiter Punkt für Punkt heran, beim 80:61 in der 33. Minute lag der Rückstand erstmals wieder unter 20 Punkten.  Beim Spielstand von 86:74 keimte kurz vor Ende gar so etwas wie neue Hoffnung bei den mitgereisten Metropol-Fans auf. Doch Vechta/Quakenbrück, in der laufenden Saison noch ungeschlagen, gab sich letztlich keine Blöße und kam zum 12. Sieg im 12. Spiel der laufenden JBBL-Saison.

Das Metropol-Ziel muss ein Heimsieg am kommenden Wochenende gegen die Baskets-Akademie Weser-Ems aus Oldenburg am kommenden Sonntag sein. Gegen Oldenburg und Münster muss die Ruhrgebiets-Auswahl seinen Playoff-Platz verteidigen. Auf die zweite Halbzeit in Vechta, die Metropol sogar 46:39 gewann, kann das Trainerduo Stachula/Lüschper aufbauen.      

Metropol Baskets Ruhr:
Luca Michels, Patrick Liebert (6), Tidjane Sow (7), Andreas Altekruse (6), Robin Danes, Till Hornscheidt (30/2), Lennard Kaprolat (7/1), Jonas Thiehoff, Malte Thimm (9/2), Noah Wierig (3/1), Nils Charfreitag (2), Jan Philipp Wüllrich (11)