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Thiehoff JonasDer Kampf um die begehrten Playoff-Plätze in der Jugend-Basketball-Bundesliga (JBBL) ist eröffnet. Mit dabei: die Metropol Baskets Ruhr. Das Kooperationsteam von ETB SW Essen und Citybasket Recklinghausen ist am vergangenen Sonntag mit einem wichtigen Heimsieg über UBC/SCM Baskets Münsterland in die Hauptrunde gestartet und steht als Tabellendritter aktuell auf einem Playoff-Rang. Aber das ist nur eine Momentaufnahme, wenn die Ruhrgebiets-Auswahl nicht weitere Siege folgen lässt. Am Sonntag könnte diese Aufgabe aber nicht schwerer sein: Metropol reist zum ungeschlagenen Spitzenreiter Young Rasta Dragons nach Vechta. Das Kooperationsteam aus Quakenbrück und Vechta hat in dieser Saison noch kein einziges Spiel verloren.

Am Sonntag um 14 Uhr tritt das Team vom Trainerduo Philipp Stachula und Pit Lüschper daher als Außenseiter im Rasta Dome (Pariser Str. 8, Vechta) an. Mit zehn Siegen aus zehn Spielen haben die Niedersachsen, immerhin Deutscher JBBL-Meister 2014 und Vizemeister 2015, die Nordwest-Gruppe dominiert. Am Sonntag folgte dann ein souveräner Sieg in Leverkusen. Knappere Spiele gab es nur gegen Münster und Oldenburg, die beide auch die Hauptrunde erreicht haben. Mit dem Zwei-Meter-Flügelspieler Luc van Slooten aus Quakenbrück bieten die Gastgeber den wohl besten deutschen Basketballer des Jahrgangs 2002 auf. Er spielte im vergangenen Sommer bereits mit den Spielern des Jahrgangs 2000 bei der U16-Europameisterschaft in Polen in der deutschen Nationalmannschaft. Van Slooten ist ein gefährlicher Dreierschütze und nur schwer zu verteidigen. Ihm zur Seite steht der ebenfalls fast zwei Meter große Radii Caisin, der beim TK Hannover das Basketballspielen erlernt hat. Wie van Slooten steuert er pro Spiel über 20 Punkte zu den Siegen bei. Gleiches gelingt mit Leon Fertig einem weiteren Rasta-Spieler, der im hessischen Langen groß geworden ist. Ein solches Trio haben die wenigsten Mannschaften in der JBBL. 69 Punkte und 27 Rebounds holen diese drei Leistungsträger im Schnitt.

Die Metropol Baskets können dem nur ihre mannschaftliche Geschlossenheit und ihre tiefere Bank entgegensetzen. Auch bis Vechta und Quakenbrück hat sich herumgesprochen, dass Till Hornscheidt (Velbert/Essen) mit 28,2 Punkten der Topscorer der Metropol Baskets Ruhr ist. Bitter für die Ruhrgebietler, dass der Recklinghäuser Aufbauspieler Valentin Bredeck erneut verletzt ist und frühestens in den Playoffs wieder eingreifen kann. Das ist aber Motivation für seine Teamkameraden: Für Valentin die Playoffs erreichen. Mit einem Sieg in Vechta wäre ein riesengroßer Schritt in diese Richtung getan. Das muss das Ziel sein. Aber auch eine Niederlage am Sonntag wirft die Metropol Baskets nicht aus den Playoff-Rängen, da die Konkurrenz aus Oldenburg und Leverkusen im direkten Duell aufeinandertrifft und nur einer punkten kann. Die richtungsweisenden Metropol-Spiele zu Hause gegen Oldenburg und in Münster stehen in den kommenden Wochen an. Es geht Schlag auf Schlag – jeder Sieg ist in der Hauptrunde Gold wert.