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ETB Schwarz-Weiss Essen - Basketball

Auf dem Weg zurück in die Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL) haben die U19-Basketballer der Metropol Baskets Ruhr am Wochenende ihr erstes Testspiel-Turnier bestritten. Das Kooperationsteam von ETB SW Essen und Citybasket Recklinghausen konnte dabei erneut NBBL-Qualifikations-Konkurrenten distanzieren. Dabei hatte Trainer Philipp Stachula am Wochenende vielfachen Ersatz zu beklagen.

Gleich das erste Spiel in Itzehoe gegen die Düsseldorf Giants war ein echter Test für die NBBL-Qualifikation am 10. Juni in Bremerhaven. Denn auch in Bremerhaven werden die Düsseldorfer der erste Gegner in der ersten Qualifikationsrunde sein. Nach dem 74:60-Erfolg im Test gegen die Giants am 22. April ging es Samstag in Itzehoe knapper zu. Bei einem 49:52-Rückstand 6,4 Sekunden vor Ende wurde Metropol-Center Kilian Stahlhut bei seinem Korb zum 51:52 gefoult, so dass der Zwei-Meter-Mann von Citybasket einen Bonuswurf erhielt. Der Dortmunder behielt die Nerven und erzwang mit dem 52:52 die Verlängerung. Auch hier lag Metropol hinten, 14 Sekunden vor Ende noch mit 59:60. Diesmal musste Aufbauspieler Felipe Galvez Braatz an die Linie und versenkte beide Freiwürfe zum 61:60. Weil die Giants ihren letzten Angriff nicht mehr verwerten konnten, war der Metropol-Sieg nach Verlängerung zum Turnierauftakt in Itzehoe perfekt.

Im zweiten Spiel am Samstag ging es dann gegen die Gastgeber der Itzehoe Eagles, die sich ebenfalls um einen der fünf freien Plätze in der NBBL bewerben. Auf Itzehoe kann Metropol frühestens in der zweiten Qualifikationsrunde am 17./18. Juni treffen – im Metropol-Lager hätte niemand etwas dagegen. Denn die Holsteiner waren gegen die Metropol Baskets Ruhr hoffnungslos unterlegen. 21:1 für Metropol hieß es nach nur sieben Spielminuten. 54:14 zur Pause und 102:37 nach 40 Minuten waren eine einzige Demonstration der Metropol-Stärke. Den 100. Punkt markierte dabei der Dorstener Lakki Sinnathamby, der erst kurz vor Turnierbeginn ins Aufgebot für Itzehoe gerückt war, da Trainer Philipp Stachula einige verletzungsbedingte Absagen zu beklagen hatte.

Den Turnierabschluss bildete am Sonntagmorgen ein Spiel gegen die Zweitregionalliga-Männer der Itzehoe Eagles, die spontan das Turnierfeld komplettiert hatten, weil die U20 vom SC Rist Wedel angesagt hatte. Unterstützt von ProB-Pointguard Flavio Stückemann und einem US-amerikanischen Center verlangten die Itzehoer den Metropol Baskets alles ab. Zur Pause führte Metropol noch mit 33:30, am Ende gab es eine knappe 64:66-Niederlage gegen das Männerteam. „Für uns war das genau der richtige Abschluss“, bilanzierte Philipp Stachula nach dem Spiel. Er hatte da bereits auf seine Center Finn Fleute und Paddy Stollorcz verzichten müssen. Der junge Malte Thimm nutzte in Itzehoe seine Chance, um sich für höhere Aufgaben in der NBBL zu empfehlen. Auch Pointguard Johannes Sundheim spielte ein gutes Turnier.

Am Freitag fahren die Metropol Baskets Ruhr zu einem internationalen Turnier nach Dechy/Frankreich. Danach bleiben ihnen noch 14 Tage, um sich für die NBBL-Qualifikationsrunden am 10./11. Juni in Bremerhaven und am 17./18. Juni (Spielort offen) fit zu machen. Das große Ziel der Ruhrgebiets-Basketballer ist die Rückkehr in die Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL).

In Itzehoe spielten für die Metropol Baskets: Felipe Galvez Braatz, Lakki Sinnathamby, Johannes Sundheim, Valentin Bredeck, Lars Schulte, Moritz Rieken, Malte Thimm, Philipp von Quenaudon, Lutz Walhöfer, Kilian Stahlhut, Paddy Stollorcz und Finn Fleute.